Schaut man sich einmal die Vereinigten Staaten von Europa an, fällt einem sofort etwas ins Auge: Alle anderen Mitgliedsstaaten der Gründerepoche – immerhin volle 12 Stück – sind inzwischen bis über beide Ohren ganz radikal verschuldet. Und Deutschland ist da nicht der Spitzenreiter, der ist nach wie vor Großbritannien. Deutschland hat gerade einmal 2200 Mrd. € Schulden, während die britischen Inseln mit 7400 Mrd. € zu Buche schlagen. Dies ist jedoch halb so schlimm, bestehen doch ca. 60% dieser Schulden bei der Deutschen Bank.

Und achja, dies sollte Kennern der Geschichte bekannt vorkommen. Es gab einmal eine Zeit, da hat eine große Nation einer anderen großen Nation den Krieg erklärt, weil sie mit dem Krieg jener anderen großen Nation kein Geld mehr verdienen konnte. Es wird immer wieder vergessen, daß Opel/Rüsselsheim und Ford/Köln in den Jahren von 1933 bis 1945 Kriegsgerät in Masse produzierten. Und das die Hauptaktionäre dieser Firmen nach wie vor die USA sind. Also nahm die amerikanische Steuerbehörde mit dem Eroberungskrieg des kleinen Mannes aus Österreich eine Menge Kohle ein, die half, das eigene Inlandsdefizit zu neutralisieren. Rein faktisch waren die USA gegen Ende des WK2 vollkommen schuldenfrei, während Europa in Trümmern lag und den USA immer noch massiv Geld schuldete. [Doch dies ist eine andere Geschichte und an dieser Stelle nicht so wichtig.]

Kehren wir wieder zum Ausgangspunkt zurück, bevor ich noch weitreichender abschweifen muß, um dem werten Leser zu erklären, was gerade global vorgeht. Die USA haben in den Jahren von 1923 ab, global den ersten Welthandelskrieg eröffnet, in dem sie in jenem Jahr Japan aus ihrem Handelsregister strichen und japanische Waren mit einem sündhaft gemeinen Einfuhrzoll belegten. Das Endergebnis kennen wir: Die japanische Wirtschaft brach in den Jahren von 1923 bis 1928 beinahe völlig in sich zusammen. Und damit war der Weg bereitet für eine Bewegung, die heute noch behauptet, daß der Shintoismus – als japanische Staatsreligion – böse sei und eigentlich nur dem Faschismus als Wegbereiter im Land diene. [Solchen Behauptern lege ich gerne auf Youtube einige Dokumentationen über die japanischen Nationalisten ans Herz. Die sind keine bekennenden Tenno-Shintoisten, sondern – so verrückt es klingt – bekennende Buddhisten. Und auch deshalb auch um die rassistische Wurzel des Buddhismus wissen. Kann man alles in drei auf YouTube vorhandenen Dokumentationen anschauen, wenn man mir nicht glaubt.]

Indem die USA 1923 einen Wirtschaftskrieg gegen Japan eröffneten, zwangen sie Japan zu einem Verbund mit Deutschland, obwohl die damaligen Japaner damals nicht sonderlich viel von uns Deutschen gehalten haben, die sie als faul, hinterlistig, verlogen und betrügerisch kennengelernt hatten. [Auch dazu gibt es eine entsprechende Dokumentation auf YouTube.] Die Japaner hielten bis zu jenem Tag, als die USA diesen Wirtschaftskrieg initiierten mehr von den Amerikanern, weil jene mitgeholfen haben, die Zeit der Restauration im Land einzuleiten. [Dies jedoch nur gelang, weil die Amerikaner einen deutschen Offizier holen mußten, weil ihr eigener Mann schlicht zu blöde war, die Japaner richtig an den Gewehren ausbilden zu können. Anzuschauen in „The last Samurai“ mit Tom Cruise.]

Doch dies war nur der Auftakt. Jener erste globale Wirtschaftskrieg war dann im Jahr 1945 vorbei. Die Amerikaner waren schuldenfrei, während der Rest der Welt in Schutt und Asche lag und die Amerikaner völkerrechtswidrig eine Atombombe über Japan testweise abwarfen. Obwohl ja ursprünglich geplant war, jene über Mannheim oder Berlin abzuwerfen. Dazu kam es leider nicht, weil ein schlauer Mathematiker feststellte, daß es günstiger wäre, Japan den Todesstoß zu versetzen. Und einem geschlagenen Gegner kann man dann sehr leicht die eigene Nichtkultur unterjubeln. In Japan gelang es, in Deutschland nicht.

Der zweite Wirtschaftskrieg begann dann im Jahr 1960, als die USA sich einbildeten, sie müßten unbedingt in Korea für Ruhe und Ordnung sorgen. Wir wissen, worin es endete. Die Amerikaner gewannen zwar Korea, lösten aber damit einen asiatischen Flächenbrand aus. Ohne ihre japanischen Besitzungen wäre es ihnen unmöglich gewesen, diesen Flächenbrand halbwegs unter Kontrolle zu bringen. Nach drei Stellvertreterkriegen, die 1974 mit der Kapitulation in Vietnam endeten, war klar, daß dieser zweite Wirtschaftskrieg anders geführt werden müßte. Doch standen dem inzwischen deutsche Gesetze entgegen, so daß man Deutschland kein zweites Mal mehr verheizen konnte.

[Der interessierte Leser fragt sich jetzt, was dies alles mit unserer modernen Sparpolitik und der europabetonten Einleitung zu tun hat. Gut, die Aufklärung kommt gleich.] Jener zweite Wirtschaftskrieg hatte jedoch einen zweiten Zweck, nicht nur den, die wirtschaftliche Kontrolle über den Planeten zu erhalten, sondern gleichzeitig auch eine amerikagesteuerte Weltregierung zu initiieren. Ok, dies hört sich jetzt stark nach Verschwörungstheorie an, aber es gibt Beweise, daß der Club of Rome schon im Jahre 1964 auf die Idee kam, die amerikanische Intention in Asien dahingehend zu überprüfen und mit dem Ergebnis so gar nicht einverstanden war. So war in Europa die Gründung der BILDERBERGER quasi nur eine Abwehrreaktion gegen die amerikanische Bevormundung, um größeren Schaden zu vermeiden.

Doch die anglikanische Welt verbrüderte sich. Von nun an arbeitete das britische Empire gezielt mit den USA zusammen. Immerhin ging es um die Weltherrschaft, die man unbedingt erringen wollte. Dazu war man bereit, jeden Preis zu bezahlen, sofern es nicht in einem Atomkrieg endete. Der Haken kommt aber jetzt erst noch. Und dieser ist wichtig, um den gesamten Rest zu verstehen.

Wie ja bekannt ist, hat damals im Jahre 2003 nicht nur Bundeskanzler Schröder die Agenda2010 ausgerufen, sondern sie auch mit dem damals angeblich labour-gestützten britischen Premier Blair zusammengebaut. Unsere heutige, moderne Hartz-Gesetzgebung basiert primär auf den Vorgaben des Agenda2010-Papiers. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, daß es somit nicht deutsche, sondern anglikanischen Interessen entspricht. In Deutschland war die Binnenkaufkraft im Vergleich zu den USA und GB einfach zu stark. Die Preise von Importware wäre weiter in den Keller gefallen, es hätten keine Gewinne mehr gemacht werden können. Selbst die Installierung des Beratungsbüros McKinsey hatte da kaum noch Auswirkungen.

Womit wir jetzt am Eingemachten wären. An der Sparpolitik. Nachdem man von Außen also gezielt die deutsche Binnenwirtschaft zerstört hatte, war klar, daß früher oder später dem reichen und weitgehend schuldenfreien Deutschland die Steuergelder ausgehen würden. Jene rekrutieren sich vornehmlich aus dem Binnenmarkt. Und dort, wo der Binnenmarkt in sich zusammenbricht, fehlt es an Steuergeldern. Fehlt es an Steuergeldern, muß man sparen. Und dort, wo gespart wird, tut es dann besonders weh.

Seit 10 Jahren nun läuft Deutschland auf Sparpolitik. Das Ergebnis kennen wir. Nachdem man gezielt am Sozialstaat herumgeschraubt und ihn faktisch abgeschafft hat – grundgesetzwidrig – besann man sich darauf, welche die deutschen Qualitäten sind. [Außer nun auf anglikanische Propaganda mit dem ganzen Arier-Gescheiß reinzufallen.] Und es bildete sich in Deutschland eine bemerkenswert nichtssagende politische Kultur heraus, die den strategischen Vorteil hatte, daß man das Volk alles bezahlen lassen konnte, während man wieder begann in der politischen Oberliga mitzuspielen. Der Austritt aus dem alten Völkerbund und die jahrelange Nichtanerkennung durch die UN (die sich 1974 Deutschland endlich erbarmte und uns als Vorzeigedemokratie in ihre Reihen aufnahm) taten ihr übriges, um dem deutschen Volk einen weiteren massiven Knacks zu verpassen.

 Sparpolitik bedeutet, daß man zuerst dort Gelder einspart, wo sie tendenziell nicht wichtig sind, aber machterhaltend, wenn sie eingespart werden. Deshalb verfiel die deutsche Politik, ganz im Sinne von McKinsey und des Agenda2010-Papiers auf die glorreiche Idee, erst einmal den Sozialstaat zusammenzustreichen. Daß man in der Folge dann auch in der Familienpolitik grundgesetzwidrige Kürzungen durchführen mußte, lag in der Natur der Sache. Obwohl die deutsche Christenheit immer wieder predigt, daß Familie doch alles sei, wurde in der Politik alles getan, den Familienverbund aufzubrechen und zu vernichten. Großfamilien gelten heute als asozial, während Single dem sozialen Standard entsprechen.

 Singles pflanzen sich auch nicht fort. Aber geschiedene Alleinerziehende – die gleichfalls unter die juristisch vulgäre Single-Richtlinie fallen – vermehrten sich wie die Pest. Alleinerziehende haben nun den Nachteil, daß sie zumeist eines oder zwei Kinder versorgen müssen, also von Staatswegen dazu gezwungen werden können, wirklich jeden unterbezahlten HiWi-Job anzunehmen. Womit man es dann durch diese Sparpolitik schaffte, die deutsche Binnenkaufkraft von 243% auf unter 60% zu drücken. Hiermit war dann der erste Schritt im neuen Weltwirtschaftskrieg erreicht. Europa war für die USA entschärft, es galt nur noch, aus diesem europäischen Sparen einen globalen Impuls zu machen.

 Während die USA sich global immer weiter verschuldeten und begannen nun global einen Krieg zu führen. Und um es ehrlich zu sagen, ein Nebeneffekt dieser kranken Sparpolitik ist inzwischen ein heiß geführter Weltkrieg, der noch nicht die 1. Welt-Staaten erreicht, sondern sich weiterhin in Stellvertreternationen und Kriegen in der 2. Welt offenbart. Das diese rigide Sparpolitik noch nicht mehr deutsche Opfer forderte, liegt allein daran, daß die Binnenkaufkraft derzeit so weit im Keller ist, daß sie demnächst die Mindestgröße von 50% nach unten durchschlagen wird. Danach wird es hier im Land wieder Armutsverhältnisse wie weiland 1929 geben, als die Amerikaner ihren Schwarzen Freitag erlebten und damit das erste Mal miterleben mußten, was passiert, wenn man nicht jede Konstante während eines Weltwirtschaftskrieges im Auge behält.

 Dieser Planet ist am Ende, wenn weiterhin an den falschen Stellen gespart wird. Man kann nicht als Notlösung aus einer Freiwilligenarmee eine Berufsarmee machen, von der man weiß, daß sie niemals mehr auch nur Verteidigungsstärke erreichen wird. Japan löste das Problem für sich perfide: Heute muß jeder Japaner jeden Geschlechtes mindestens 3 Monate Grundwehrdienst nach der Schule ableisten, scheißegal, ob er als Idol berühmt ist, oder nur ein einfacher jugendlicher Obdachloser. Dieses Gesetz gilt absolut. Gleichzeitig gilt: Um die vollen 2 Jahre Wehrdienst hinter sich bringen zu können, muß man in Japan (um dies nur als Beispiel zu nennen) mindestens 8 Jahre in der Reservistenliste stehen. Diese acht Jahre werden dann mit den 2 Jahren verrechnet, die man ableisten sollte. Aber nach den ersten 3 Monaten kann man wieder in seinen Job zurückkehren und das eben tun, was man gut tun kann. Japan ist hier wirklich weiter. Niemand wird zum Militärdienst gezwungen, es sei denn, es kommt zum Krieg. In anderen asiatischen Staaten sieht die Wehrdienstregelung übrigens genauso aus.

 Und Militär hat sehr viel mit Sparpolitik und dem Weltwirtschaftskrieg zu tun. Jetzt, wo die Amerikaner bereits dabei sind, ein vollautonomes, intelligentes Angriffs- und Verteidigungssystem zu entwickeln und in Betrieb zu nehmen, welches nur noch sehr wenig menschlichen Imputs bedarf, um zu handeln, sollten wir uns wirklich Sorgen machen. Durch diese rigide Sparpolitik in Europa ist der Kontinent nicht mehr in der Lage, richtig für seine Verteidigung zu sorgen. Zumindest nicht großflächig. Deutschland ist wirtschaftlich ruiniert, obwohl es nach wie vor der Weltexporteur #1 ist. Doch die Konsequenz hieraus wird nicht in einem Atomkrieg münden, sondern wohl eher in einem begrenzten Angriff, sollte sich Deutschland in seiner Politik jemals gegen das Agenda2010-Papier entscheiden. Ab diesem Moment wird sich beweisen, daß diese rigide Sparpolitik dafür ausgelegt ist, dieses Land in jedem Fall zu vernichten. Die Polen, Österreicher und auch Frankreich lechzen schon danach, Deutschland unter sich aufzuteilen. Und diese Teilung wird kommen, obwohl davon ausgegangen werden kann, daß Bayern an den Vatikan fällt. [Und dies ist nicht sarkastisch gemeint. Hexenverbrennungen und Teufelsaustreibungen sollen dort ja derzeit wieder groß in Mode kommen.]

Tags: , , , ,