Dieses Land benötigt endlich Lösungen für seine Probleme! Aber keine komplizierten, schwierig umzusetzenden, Lösungen, sondern Lösungen, die sich nicht nur einfach erklären lassen, sondern noch einfacher umzusetzen.

Da wäre zum einen das Ausländerproblem. Hat denn Deutschland ein Ausländerproblem? Nun ja, dies haben wir tatsächlich. Selbst nach 28 Jahren sind uns Ostdeutsche noch genauso unbekannt, wie damals zu jenen Zeiten, als es die braune DDR noch gab. Man kann also ruhigen Gewissens sagen, daß die DDR die Nachfolgerepublik des Dritten Reiches war. Und zwar in Wort und Bild. Mielke log genauso wie Hitler. Honecker, der aus dem Saarland Vertriebene, betrog seine Geschäftspartner wie Maddoff.

Aber seien wir doch einmal ehrlich. Was haben wir Wessis an den Ossis denn genau auszusetzen? Nur ihre kackbraune, dumme Denkweise, die sie sich als Bessermenschen fühlen läßt, obwohl sie eindeutig die Schlechtermenschen sind? Oder ist es die unanständige dauerhafte Überlegenheit des Ossis, die uns Wessis regelmäßig verärgert, weil wir an einem Ossi die Zuchtergebnisse des nazistischen Genprogrammes erkennen können? Was verärgert uns wirklich an den Ossis? Immerhin ist Kanzler Merkel – sie ist Ossi – im Westen deutlich beliebter als in ihrer Heimat!

Das Problem, was der Standardwessi mit den Ossis hat, ist nicht deren angeborene Überheblichkeit, und der typische Alphamännchentrieb. Jenen können wir auch an den Russen oder Türken beobachten, die in unserem Land leben und heimisch geworden sind. Nein, das Problem zwischen Wessis und Ossis besteht darin, daß die Ossis bis heute – 28 Jahre nach der Wiedervereinigung – noch nicht in der Demokratie angekommen sind. Sie denken und fühlen sich immer noch so, als seien sie noch in der alten braunen DDR. Also in einem System, in dem Gleichmacherei bis zum Exzess betrieben wurde, und in dem Menschenrechte und Menschenwürde solange nicht zählte, wie jeder eine Wohnung und eine Arbeit hatte.

Doch es geht hier um Lösungsansätze  anstehender Probleme. Zu viele Ausländer sind kein Problem für dieses Land. Zu viele Nazis schon. Nur wie kann man dieses Problem lösen? Wie ihm beikommen? Alle Nazis nach Nordkorea ausweisen? Dies geht nicht, die Mehrzahl von diesen Kreaturen, die noch nicht einmal echte deutsche Nachnamen tragen, besitzen dummerweise den deutschen Paß. Und eine alte politische Regel sagt, daß man keinen deutschen Staatsbürger einer feindlichen Nation aushändigt, unabhängig, welche Verbrechen er gegen die Weltgemeinschaft begangen hat. Solche Verbrechen werden in Deutschland vor deutschen Gerichten abgeurteilt, nicht vor dem internationalen Strafgerichtshof. (Obwohl dies in einigen Fällen, wie in dem des Gauleiters, angebracht wäre.)

Nicht einmal die Wirtschaft ist ein Problem, doch die Nationaldeutschen aka AfD, sehen darin ein Problem. Die Industriellen verdienen nicht genug. Wichtige Steuern, die diesen Staat am Leben halten, sollen deshalb abgesenkt werden. (Übrigens die gleiche Forderung, die die Lindner-FDP während der Jamaika-Verhandlungen stellte.) Nur wo soll das hinführen, wenn nur der kleine Bürger massiv besteuert wird, während die Industrie und die Industriellen weitgehend steuerbefreit leben können? Wer hätte einen Vorteil davon, wenn 90% der nichtarbeitenden reichen Bevölkerung mit einem Mal nicht mehr fair besteuert würde? Wem würde dies massiv schaden?

Womit wir am zweiten in der Politik nicht wahrgenommenen Problem sind: Dem Sozialstaat. Fast erfolgreich von der aSPD unter Kanzler Schröder zerstört und beinahe aufgehoben. Die sozialdemokratische Partei Deutschlands zerstörte den Sozialstaat zugunsten eben jener Industrie, die jetzt auch noch fordert, zusätzlich von jenen übermäßigen und in ihren Augen sinnlosen Steuern befreit zu werden, die dieses Land jedoch benötigt, um überhaupt unsere Parlamentarier bezahlen zu können. Ohne diese eingehenden Steuermilliarden würden die einzelnen Bundestagsabgeordneten nur noch den Hartz IV-Satz erhalten, oder Sozialgeld. Und nicht die knapp € 15.000 netto und steuerfrei, wie derzeit.

Dieses Land hat strikte Gesetze, die genau regeln, wer wann und wie in unseren Sozialstaat einwandern kann. Nicht jeder Flüchtling erhält automatisch Sozialgeld. Nicht jedem Flüchtling wird automatisch eine entsprechende Arbeitsstelle zugewiesen. Diese Aussagen sind reine AfD-Lügen. Migranten und Flüchtlinge besitzen keinen besseren Status als Haustiere in diesem Land. Sie rangieren zwar noch unter dem normalen deutschen Sozialgeldempfänger, jedoch sind sie nicht so gaskammergefährdet wie jene. Denn immerhin haben sie keine deutsche Staatsbürgerschaft und können deshalb jederzeit wieder ausgewiesen werden. Deutsche Hartzer und Sozialgeldempfänger fürchten seit dem Entstehen des AfD die Gaskammer, in der sie unter Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit landen werden, sollte der AfD jemals die Regierungsgewalt bekommen. Denn der ostdeutsche Nazi sieht in einem westdeutschen Sozialgeldempfänger den Untermenschen, den Nichtmenschen.

Interessiert dies jedoch irgendwen aus den normalen Parteien? Wohl kaum. Neben der CSU hat sich auch die Nahles-aSPD inzwischen nicht nur völlig dem Neoliberalismus verschrieben, sondern auch der faschistischen Hetze gegen jene, die nun einmal keine Lobby im Bundestag haben. Sprich: Den Armen, den Behinderten, den Sozialgeldempfängern. Bei der Seehofer-CSU war nichts anderes zu erwarten, jene Partei wollte schon immer zum Einparteienstaat Deutschland unter ihrer eigenen Führung zurück. Bei der SPD wiederum hat sich diese Entwicklung hin zu einer braunen Partei bereits vor über 10 Jahren abgezeichnet, als der ehemalige Anführer der JuSos zum Bundeskanzler der Republik gemacht wurde, um dieses Land wieder in Ordnung zu bringen. Eines ist jedenfalls richtig: Ohne die schröder’sche weitgehende Abschaffung des Sozialstaates stünde die deutsche Industrie nicht so gut da, wie sie es derzeit tut. Denn wären in den vergangenen 10 Jahren entsprechende Lohnzuwächse gezahlt worden, der Kombilohn gar nicht erst angeschafft worden, wäre für die Großzahl der deutschen Bundesbürger noch ein menschenwürdiges Leben drin. Aber ein solches menschenwürdiges Leben gesteht der Staat noch nicht einmal seinen Sozialgeldempfängern zu. Die aktuellen Zahlenwerte erinnern sehr kraß an die Zeiten eines Willy Brandt, der damals dreist den Sozialhilfesatz um 38% kürzte und sich darauf berief, daß die Armen dadurch zu reich seien. Das zur gleichen Zeit bundesweit eine Lohnkürzung um 40% das Land erschütterte, wird heute geflissentlich ignoriert. Immerhin ist Brandt ja jener Kanzler, der der Bundesrepublik im Ausland wieder Reputation verschaffte.

Es müssen Lösungsansätze für die Probleme in diesem Land her. Dringend. Doch können sie weder vom AfD, noch von sonst einer der Parteien kommen. Schaut man sich einmal die Probleme der kleinen und mittleren Gemeinden in diesem Land an, so stellt man fest, daß die vor Jahren verabschiedete Schuldenbremse eben solche Kleingemeinden, Kleinstädte, und sogar Mittelstände auf Dauer ruiniert. Denn Dank der Schuldenbremse besteht für vor Ort vorhandene Industrie keine Verpflichtung, sich an das GG zu halten, und ihr Eigentum im Sinne der Allgemeinheit zu verwalten.

Die aktuelle Kampagne mit der Digitalisierung von Arbeitsschritten gehört hier mit zu dem Phänomen. Digitalisierung bedeutet in der Industrie, daß sehr viele Arbeitsplätze durch Roboter oder autonome Intelligenzen ersetzt werden. Wer also klug ist, wechselt ins Handwerk. Doch dort haben wir paradoxerweise eine Meistersterben. Nicht nur Betriebe sterben, auch immer mehr ausgebildete Handwerksmeister geben ihre Meistertitel ab, weil sie keinerlei Möglichkeit sehen, in ihren Branchen noch genug Geld zu verdienen, um damit ihre Familien ernähren zu können. Dieses Land, welches noch vor 30 Jahren auf sein Handwerk Stolz war, vernichtet es derzeit schneller, als man den Begriff Digitalisierung überhaupt schreiben könnte.

Im Handwerk bedarf es keiner Digitalisierung. Nur wird Handwerk unmöglich gemacht, weil immer mehr Regelungen erlassen werden, die den einfachen Handwerker gängeln, sich an gewisse Regeln zu halten, und quasi bei einem Auftrag wirklich jeden einzelnen Arbeitsschritt oder gar Handgriff hinterher schriftlich zu fixieren, damit sich das Finanzamt Gedanken darüber machen kann, wie hoch man dies nun besteuern könnte. Ja, der AfD hätte gerne, das die Industrie von Steuern entlastet wird. Gleichzeitig arbeitet sie aber auch daran, das Handwerk in diesem Land dermaßen gegängelt wird, daß sich für die meisten Meister ein Betrieb nicht mehr lohnt. Aber ist dies ein Lösungsansatz für die Zukunft?

Dieses Land wird bald vernichtet sein, wenn uns nicht bald ein paar Lösungsansätze einfallen, die wirklich gut für alle sind. Die Armen und Kranken in diesem Land zu vergasen, war schon ab 1933 bis 1945 keine Lösung. Behinderte umzubringen oder sie in den Selbstmord zu treiben gleichfalls nicht. Dennoch wird es vom Gesetzgeber getan, auch ohne die Hilfe des AfD. Dieses Land braucht eine Zukunft. Und zwar eine Zukunft unabhängig und sehr weit weg vom Nationalfaschismus des AfD. Nur so können wir noch etwas retten.

Doch besteht zu befürchten, daß die Braunärsche noch soviel Macht in diesem Land bekommen werden, daß einfache Bürger wieder um ihr Leben fürchten müssen, weil sie nicht bereit sind, vollständig und verantwortungsbewußt hinter der Politik ihrer Regierung zu stehen. SPD & AfD unterscheiden sich nur in den Buchstaben, jedoch nicht mehr in der Politik. Beide sind gleichermaßen reichenhörig, asozial und faschistisch. Um etwas zu ändern, müssen wir Deutsche uns wieder auf unsere Werte besinnen. Einer dieser Werte lautet: Bekämpfe den Faschismus immer und überall, egal wo du ihn findest. Doch dieser Wert wird ignoriert, denn offiziell gibt es keinen aktiven Faschismus in Deutschland.

Dieses Land wird untergehen, kommen die blaubraunen Volldeppen an die Macht. Doch bevor dieses Land untergeht, werden diesmal wohl deutlich mehr als nur die 40 Mio. sterben, wie beim letzten Mal. Noch haben wir eine Chance, unser Land zu retten. Wenn wir uns endlich einmal Gedanken über echte ernsthafte Lösungsansätze machen. So schwer kann das nicht sein. Südkorea hat es doch auch geschafft!

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