Der Deutsche geht seit einigen Jahren so absolut sorgenbefreit durchs Leben. Anstatt einmal daran zu denken, wie es vielleicht anderen geht, die nicht so viel Glück zu haben, nur eine Landesregierung zu haben, die nur ganz knapp vor der absoluten Entmündigung ihrer Bürger steht. Nicht so, wie in einigen unserer Nachbarländer, wo ja, nach der Meinung der dort Meinungsprägenden, bereits diese Entmündung vonstatten gegangen ist. Dafür müssen wir nur einmal nach Großbritannien oder Frankreich schielen. Weiter brauchen wir da nicht zu gucken, vielleicht noch nach Schweden.

Warum Ich dies so breit auswalze? Schon seit Wochen geht mir hier in Deutschland auf die Nerven, was unser Bundesgesundheitsminister da so treibt. Gesundheitspolitik sieht anders aus. Das weiß er aber auch. Trotzdem ändert er nichts an seiner Politik. An einem Tag macht er etwas, für das man ihn loben könnte, und schon bei der nächsten Pressekonferenz belegt er wieder, daß er nicht mehr als ein Menschenfeind ist.

Sein letzter Knaller war ja diese Änderung im Organspendegesetz. Nach seinem Dafürhalten soll es nun eine Widerspruchlösung geben. Was da so viel heißt, daß jeder, der nicht widerspricht, automatisch zum Organspender wird. Und zwar unabhängig davon, was gerade benötigt wird. Ja, Herr Minister, melden sie sich schon einmal zu einer Hirntransplantation an. Mit ihrem scheint etwas nicht zu stimmen. Die Widerspruchslösung hat nämlich dummerweise einen äußerst negativen Nebeneffekt. In den Ländern, in denen es eine generelle Widerspruchslösung gibt, werden am wenigstens nutzbare Organe gespendet. Also keine Lungen, keine Nieren, keine Lebern, für reiche Araber, die dafür extra um die Welt reisen, um sich in Indien vielleicht ein neues linkes Auge implantieren zu lassen. Denn eine Widerspruchslösung bedeutet rein faktisch, dem Implantationstourismus Tür und Tor zu öffnen. Menschenrechte? Wen interessieren die, wenn wir ein gutes Dutzend reicher Scheichs – oder anderer Superreiche – haben, die jederzeit für ein benötigtes Organ bereit sind, jede Summe zu bezahlen.

Das neue Organspendegesetz, sollte es mit der aktuellen Vereinbarung durchkommen, entrechtet den Menschen. Menschenrechte? Scheiß egal. Und sich dann wundern, wenn der AfD immer mehr Rückendeckung kriegt! Das sind genau die richtigen Pappenheimer. Bekommen nichts gebacken, zerstören bestehende Rechte, unterminieren bestehende Rechte, nur damit einige reiche Säcke Organe kriegen, die ihnen eigentlich nicht zustehen. Denn der Organspender kann immer noch nicht selbst bestimmen, wer denn nun seine Organe kriegt. Das macht eine schöne Verwaltungseinheit, deren Namen sich sowieso Niemand merken kann.

Sie erkennen wohl schon, worauf es hinaus läuft? Die anderen Idioten und Menschenfeinde, unter denen dieses Land zu leiden hat, sind die GRÜNEN. In manchen Dingen sind sie nicht besser als der AfD selbst. In vielen Dingen sind sie sogar noch schlimmer. Doch der einfache Bürger vergißt so was schnell. Denn noch betreffen die Entscheidungen, die die GRÜNE Pest trifft, nicht jeden Einzelnen von uns. Damit sollte aber Schluß sein, wenn Habeck wirklich Bundeskanzler wird. Dann können wir schon einmal präventiv befürchten, daß wir ein Volk von Veganern werden. Dazu erzogen, nur Gemüse zu essen, weder zu rauchen, noch Alkohol zu trinken. Selbst Computerspiele werden dann verboten werden. Denn Computerspiele machen ja nach einer grünen Studie aggressiv. (Und nicht die Ernährung, wie Udo Pollmer dieses Jahr bereits bei EULE nachwies.)

Es geht aber nicht nur um unsere Organe. Das Ganze reicht ja deutlich weiter, als man es sich vorstellen kann. Ok, wir haben einen Bundesgesundheitsminister, der uns zugunsten von irgendwelchen Superreichen ausweiden will, wie die berühmte Weidekuh. Nur will er dies nicht tun, um damit vielleicht den Rest zu ernähren, sondern um damit wohl auch seine private Brieftasche zu füttern. Das Problem in Deutschland ist nicht, daß es zu wenige Organspender gibt, sondern daß es nachweislich zu wenig deutsche Empfänger solcher Organe gibt. Und nein, dies ist keine Legende, fragen sie mal bei der Klinik rechts der Isar nach. Aber ich weiß, Fakten interessieren Niemanden. Vor allem nicht Diejenigen, die es eigentlich betrifft.

Der ganze Skandal, von Spahn ausgelöst, betrifft in dem Fall nicht nur die Armen, sondern er reicht noch sehr viel weiter in den Implikationen, die dieser Skandal letztlich ermöglichen könnte – nicht tut. Noch heißt es könnte. Und allein dieser Gedankengang spricht in einem solchen Fall weniger von einer paranoiden Reaktion, sondern von einer Angst vor einem restriktivem Staat, der dem Bürger die Bürger- und Menschenrechte wegnimmt, nur um bei seinen Freunden – in diesem Fall die ölproduzierenden Länder – gut auszusehen. Immerhin kann man dann jedem Sheik kostengünstig neue Organe zur Verfügung stellen. Ganz ironisch wird das Ganze, wenn man bedenkt, daß wir bereits den AfD haben, der bereits eine Rechtsauffassung an den Tag legt, die sich eigentlich nicht sonderlich von der des Bundesgesundheitsministers unterscheidet. Denn nach dem Willen des AfD ist der einfache Deutsche nur noch Schlachtvieh. Es kommt nur noch darauf an, zu entscheiden, für was er zur Schlachtbank geführt wird.

Doch wir waren noch bei den weitergehenden Implikationen, die die Widerspruchslösung automatisch auf den Plan rufen wird. Wie sie alle wissen, droht diesem Land ein grüner Bundeskanzler. Und wer die alten Sketche von Dieter Hallervorden zu dem Thema kennt, weiß, was ich meine. Schon mehrfach machte dieses Blog darauf aufmerksam, daß die erste Attacke gegen die Bürgerrechte (im Namen der Gesundheitsvorsorge) dahingehend verlief, daß die Tabakpreise stiegen, obwohl die tabakverarbeitende Industrie gar keine Preiserhöhung wollte. Man brandmarkte, aufgrund einer Uraltstudie, deren Orginal nachweislich aus dem Jahr 1913 stammte (britische Studie, keine deutsche), den Tabakkonsum als primär Krebserregend. Gleichzeitig brachte man dann noch die Acrylamidlegende auf, um dem einfachen Bürger schon einmal das gute Essen zu vermiesen. Denn Acrylamid und Tabakgenuß geht gar nicht. Dann wird man in jedem Fall zum Krebskandidaten. Womit wir wieder bei unserem Bundesgesundheitsminister Spahn wären! Ok, aber dies wäre nur der erste Bogen.

Im nächsten Schritt versuchte man uns den Kaffee zu vermiesen. Zuerst mit der Legende, daß er schädlich für das Herz-Kreislauf-System sei, danach kam die Zuckerlegende auf, wonach Weißzucker in jedem Fall tödlich wäre. Inzwischen wiesen objektive Studien nach, daß Kaffee gesundheitlich förderlich bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist, also die umgekehrte Wirkung hat, wie behauptet. Ich warte jetzt eigentlich nur noch darauf, daß endlich die neue Zuckerstudie fertig wird, in der endlich der Nachweis erbracht wird, daß Kohlenwasserstoffe aller Art völlig unschädlich für höher entwickelte Organismen sind. (Die Veröffentlichung dieser Studie ist für Februar 2020 angesetzt.) Danach wissen wir mehr, und haben dann hoffentlich die Gewißheit, daß wir in der Politik, vor allem, wenn es darum geht, die Kontrolle über das Volk zu behalten, nur von Lügen geprägt ist..

Ein weiterer Schritt in Richtung Lügengebäude sind da noch die Thunberg-Papiere. Denn wenn wir bereit sind, uns offen zur Wahrheit zu bekennen, werden wir auch feststellen müssen, daß die Thunberg-Papiere nur einer kleinen, gewissenlosen, Gruppe auf der Welt das nötige Machtwerkzeug in die Hand geben, um den Rest von uns zu unterdrücken und uns nicht nur ernährungstechnisch so zu erpressen, daß wir schließlich gezwungen sind, nachzugeben. Ich glaube nicht, daß sie demnächst, des Nachts, an eine dunkle Hausecke gehen wollen, um sich ihr Kotelett zu kaufen?!

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