Das vornehmliche Problem der Menschheit stellt das Lebenssystem dar, daß sich im Verlauf der vergangenen Jahrhunderte heraus gebildet hat. Wozu braucht der Mensch Monster, wenn er doch Religionen hat, die mit ihrer Dogmatik das normale, vernünftige, Denken einfach so aushebeln können.

Der Mensch wurde nicht als Tier geboren, sondern als vernunftbegabtes Wesen, wenn man seiner lateinischen Bezeichnung wirklich Glauben schenken darf. Doch allein schon mit der Klassifizierung des Menschen als einzig aufrecht gehendes Tier der Gattung Säugetier (das so schon einmal nicht korrekt ist), trägt Zeugnis davon, wie sehr sich der Mensch überschätzt.

Zwar entspricht die Gattung Mensch rein praktisch gesehen einer Affenart, die ein wenig weiter entwickelt ist als ihr nächster Verwandter. Da jedoch ein Entwicklungsstand wenig über die vorhandene Intelligenz, noch über die sonstigen Fertigkeiten einer Spezies aussagt, werde ich mich also mit dem beschäftigen müssen, daß den Menschen nun einmal definiert.

Alle Primatenarten haben einige Gemeinsamkeiten. So wie die Schimpansen im afrikanischen Urwald geht der Mensch gerne auf die Jagd, hat gerne Sex und führt noch lieber Kriege. Hierbei darf nicht vergessen werden, daß schon beobachtet wurde, daß unter Schimpansen gleichermaßen Verrat und Intrige an der Tagesordnung ist. Von beiden Geschlechtern praktiziert. Also kein Unterschied zum Menschen. Der genetische Unterschied beträgt läppische 3%, aber dieser reicht aus, um solche Menschen wie Einstein oder Jack the Ripper hervor zu bringen.

Religiöse Grundfrage

In sehr vielen Religionen der Menschheit gibt es die Aussage, daß der Mensch nicht natürlich entstanden, sondern künstlich gemacht, ist. Einige dieser Mythen beziehen sich im Besonderen auch auf die Rassenfrage. So gibt es beispielsweise Religionen auf diesem Planeten, die einer rassischen Vermischung der Bewohner dieses Planeten mehr als nur einfach negativ gegenüber stehen. Jedoch wird hierbei immer vergessen, daß die Menschheit EINE RASSE ist, es also deshalb keinerlei Rolle spielen sollte, aus rein religiösen Gründen eine Vermischung der Rassen zu unterbinden.

Jedoch müssen wir die Fragestellung von der richtigen Seite angehen. Welche Beweise gibt es denn, daß der Mensch gemacht wurde? Welche Beweiskette liegt dahingehend vor, daß der Mensch wirklich eine Kreation eines höher und vor allem weiter entwickelten Intellekts ist?

Die gläubigen Christen und Moslems führen an dieser Stelle ihre heiligen Bücher an. Zum Teil mit Texten, die vor ungefähr 3.600 Jahren verfaßt wurden. Also Texten aus einem Zeitalter, daß sehr weit von dem unsrigen entfernt ist. Und man soll als Gläubiger dieser Religionen jene uralten Schriften (die natürlich in so gut wie jede auf der Erde vorhandenen Sprache übersetzt wurden – außer dem Quoran, der darf nur im arabisch gelesen und geschrieben werden) gleich für bare Münze nehmen.

Hier fängt das Problem jedoch schon an. Zwar mag der Quoran in seiner jetzigen Fassung dem Original näher sein als beispielsweise die Bibel oder die hinduistischen und buddhistischen Glaubenslehrbücher, jedoch ist schon seit langem bekannt, daß bei einer Übersetzung immer Fehler zustande kommen. Und je älter eine Übersetzung ist, umso mehr Übersetzungsfehler beinhaltet sie im Allgemeinen auch.

Leider haben wir Christen das Problem, daß wir nicht die hebräischen und aramäischen Urfassungen unserer Bibel direkt bei den Juden lesen können. Eine entsprechende, original- und quellentreue, Übersetzung in unserer heutigen Zeit dürfte einige Probleme ausräumen, die auch mit dem Problem der Menschheitsschöpfung an der Tagesordnung sind.

Im polynesischen Kulturkreis beispielsweise wurde die Menschheit durch die Ejakulation eines Himmelsgottes im Schoße der Erdgöttin geschaffen. Viele Samentropfen fielen so auf den Boden und so entstand die Menschheit. Da die Götter jedoch diese Menschheit nicht im Stich lassen wollten, siedelten sie diese in einem künstlich angelegten Paradies ein, um ihnen all das beizubringen, was die Menschheit für ihr Fortkommen Wissen sollte.

In den drei großen westlichen Religionen mixte ein Gott Vater die Menschheit wohl in einem hochmodernen Labor zusammen, da er in der Lage war, innerhalb eines Tages das erste Pärchen der neuen Spezies auszuwildern und im Paradies auszusetzen.

Bei indogenen Kultur- und Religionskreisen gibt es eine Vermischung aus beiden Mythen. Hier wird jedoch davon gesprochen, daß die Menschheit immer wieder Unterricht von ihrem Gott Manitou erhielt und sich so immer weiter von der ursprünglichen Form entwickelte.

Geht man nun von diesen Daten aus, die teilweise nur mündlich überliefert wurden und in den seltensten Fällen schriftlich festgehalten wurden, gibt es eine Ãœbereinstimmung: Die Menschheit ist durch Einfluß von Außen entstanden – und dieses Etwas, daß nicht von unserer Welt kam, wurde von den damaligen Primitivlingen in ihrem Wahn als Gott erkannt. Einen richtigen Beweis jedoch, der die Anwesenheit entweder Außerirdischer oder gar eines universalen Gottes, der oder die die Menschheit geschaffen haben könnten, bleiben jedoch diese Mythen vollständig schuldig.

Religiöse Hierarchien

Als religiöse Hierarchie kann man am Einfachsten den Aufbau des Vatikans beschreiben. Hier haben wir an unterster Stelle den einfachen Dorf- und Gemeindepfarrer, darüber dann den Vikar, Dekan und über jenen dann endlich den Bischof. Die Bischöfe selbst müssen sich vor den Kardinälen verantworten, die schließlich dem ‚unfehlbaren‘ Papst gegenüber rechenschaftsschuldig sind.

Der Aufbau im Islam ist ähnlich, nur wird hier eine völlig andere Begrifflichkeit verwandt. Generall kann man jedoch behaupten, daß alle drei großen Weltreligionen (Katholizismus, Islam & Judentum) gleichartig hierarchisch gestaltet sind. Dies rührt vornehmlich ihrer direkten Verwandtschaft her. Die weiteren Religionen wie der Buddhismus, verwenden zwar eine ähnlich gestrickte Hierarchie, achten aber peinlichst darauf, daß die Regeln, die für die Schäfchen (Gläubigen) gelten, auch von den eigenen Priestern eingehalten werden.

Wie üblich in Hierarchien gibt es ein ständiges Hauen und Stechen um die besten Positionen am Futtertrog (in diesem Fall die Kardinalssitze, bei denen man am meisten abstauben kann ohne sonderlich arbeiten zu müssen). Die Plätze am Trog werden natürlich dementsprechend verteidigt.

So war es demnach also nicht verwunderlich, als in der Mitte des 16. Jahrhunderts der Protestantismus aufkam. Die Protestanten wollten in erster Hinsicht die gleichen Handels- und Zinsrechte haben, die das deutsche Kaiserreich den Juden zubilligte. Hierbei, bei dieser Ausformung von Religion, ging es nicht nur um Hierarchien, es ging dabei auch um wirtschaftliche Macht. Einige der protestantisch gesinnten Pfarrer jener Zeit kehrten gerne in den Schoß des Katholizismus zurück – jedoch nur mit der Zusicherung, daß sie ihre Geschäfte weiter wie bisher betreiben konnten.

Kirchenspaltung

Die Kirchenspaltung wurde von einem gewissen Herrn Martin Luther zustande gebracht, der die Bibel aus ihrer lateinischen Fassung ins Deutsche übersetzen wollte. Und dabei von den Kirchenoberen (also die Personen auf Positionen über denen eines kleinen Mönches) seines Landes sabotiert und behindert wurde. Die lutherische Bibelübersetzung wird heute noch als zivilisatorischer Meilenstein verkauft. So ganz falsch ist dies nicht, aber leider auch nicht vollkommen richtig.

Luthers Anliegen war vielleicht die Bibel in die gängige Umgangssprache zu übersetzen, wie man sie damals noch in weiten Teilen Europas sprach. Jedoch nicht aus dem Gedanken heraus, damit eine Kirchenspaltung hervor zu rufen, sondern mit dem Grundgedanken, daß die Menschen eher Glauben würden, wenn sie auch verstehen konnten, woran sie Glauben konnten! Also nichts mit mutwilliger Kirchenspaltung. Mit dem Mut, gegen die Kirchenoberen zu meutern. Es war ein rein pragmatischer Gedankengang, der Luther dazu verleitete, sich mit den deutschen Bischöfen anzulegen.

Martin Luther vertrat die Ansicht, daß der Mensch nur dann Glauben könne, wenn er auch verstünde, woran er Glauben soll. Aus religiöser Sicht brachte er mit seiner Bibelübersetzung die Macht der katholischen Kirche in Europa in Gefahr. Wenn die Menschen in der Lage waren, selbst die Bibel zu lesen und nicht erst vorher in den Klöstern Griechisch oder Latein zu lernen, wären sie bedeutend schlechter zu kontrollieren.

Den Pfarrern wäre also eine Kontrollmöglichkeit der breiten Masse genommen, mit dem sie in der Lage wären, ihre Gemeinden im Sinne des Adels zu führen. Und wenn die Kirche weniger Einnahmen verbuchen konnte, würde auch der Adel Einbußen hinnehmen müssen.

Die Bibelübersetzung hatte am Anfang nichts häretisches an sich. Jene Denkweise entwickelte sich erst über die Verbreitung der Übersetzung, da nun jeder Bürger, der in der Lage war, lesen zu können, die Aussagen der Kirche in Zweifel ziehen konnte. Und dort, wo man diese Dogmen in Zweifel zog, kam es sehr bald von Seitens der Bauern zu Aufständen gegen den Adel und gegen die Kirche, die damals Europa weitgehend unter sich aufgeteilt hatten.

Mit dem Protestantismus zog gleichzeitig noch ein weiterer Ungeist in unsere Kultur ein. Da die Protestanten sich nicht bemüßigt sahen, sich an die Dogmen der römisch-katholischen Kirche zu halten, verlangten sie die gleichen Rechte, wie sie jüdischen Geldverleihern vom Adel zugestanden wurden. Gleichzeitig sollte auch eine Aufweichung des rigiden Handelsrecht einher gehen. Im Prinzip war es der Protestantismus, der erst solche Handelsgebilde wie die Hanse ermöglichte. Mit dem Wegfall der rigiden Überwachung des Handels konnte sich jener ausdehnen. Mit der Zinseinnahme, die jeder Händler (sofern er denn protestantischen Glaubens war) durch Verleih tätigen durfte, wuchs auch gleichzeitig der Anteil des Adels an diesen so zusammen kommenden Einnahmen.

Da die Kirchenhierarchien hierbei auch nicht tatenlos zusahen, kam es zu einer regelrechten Aufweichung der Werte und Regeln in der damaligen Gesellschaft. Neben dem normalen Kirchenzehnt, den jeder bringen mußte, wurde nun eine Einkommenssteuer eingeführt. Die wohl genialste Idee des Adels, da er sich nun quasi über die Zinsen, die die protestantischen Händler ihrer Kundschaft abverlangte, finanzieren konnte. Und es gibt alte schriftliche Beweise darüber, wie geschäftstüchtig hierbei mancher Bischof war. Zwar war er verpflichtet an seinen Kardinal entsprechend den Zehnt abzuliefern, aber er fiel nicht unter die Einkommensbesteuerung und konnte deshalb einen guten Anteil für sich abzweigen. Die Hierarchien verdienten also anteilig an dem nun entstehenden System.

Religiöse Bindung

Wirtschaftlich blühte die damals bekannte Welt rasend schnell auf. Im 17. Jahrhundert gab es den Tulpencrash, den man eigentlich als Zeichen dafür sehen sollte, daß ein solcher Art kapitalistisch und pragmatisch geführtes System keinerlei Überlebenschance besitzt. Jedoch erholten sich die Niederlande  von dem Schock wieder, aber der gesamte Handel wurde dadurch schon in Mitleidenschaft gezogen. (Irgendwelche Ähnlichkeiten mit dem aktuellen Wirtschaftscrash sind voll beabsichtigt.)

Wenn man also ein pragmatisch geprägtes Wirtschaftssystem aufrecht erhalten will, muß man gleichzeitig darauf achten, daß gleichzeitig eine an den gleichsam gearteten Glauben vorhandene Bindung besteht. Übersieht man dieses kleine Detail, hat weder der Glauben, noch das ihn deckende religiös-politische System eine Überlebenschance. Also arbeiten sowohl die römisch-katholische, als auch die protestantische, Kirche hier einwandfrei mit jenen Kräften zusammen, damit alles so bleibt, wie es ist.

Eine Änderung dieses Kontrollsystems würde die Zivilisation einen Riesenschritt weiter bringen. Jedoch auch gleichzeitig aus den Kontrollinstanzen der aktuellen Machthaber hinaus. [Und an dieser Stelle spreche ich nicht von der ‚Urbanen Legende‘ der 5 großen Familien, die angeblich diesen Planeten seit Jahrtausenden beherrschen sollen.] Fakt bei diesem Problem ist der Umstand, daß jene Kontrollsysteme von jenen eingerichtet wurden, die uns als Pfarrer/Priester (und auch des Adels) bekannt sind.

An dieser Stelle darf man jedoch nicht den Fehler machen und nur nach dem, schon seit jeher nach der Macht strebenden, blaublütigen Adel Ausschau halten, sondern auch nach dem Geldadel, der hierbei eine gleichfalls wichtige Rolle spielt. Es kommt ja nicht von ungefähr, daß so gut wie jede adlige Familie in der Vergangenheit immer ein Familienmitglied in einer Kirchenkanzel stehen und predigen hatte.

Machtbestrebungen

Die eigentliche Systemfrage muß anders gestellt werden. Wessen Macht ist bedroht, wenn man der Kirche die Macht nehmen würde? Wessen Macht würde in sich zusammen fallen, wenn unsere Parteidemokratien von einem wirklichen volksdemokratischen System abgelöst würden? Und wer würde die Macht verlieren, wenn global ein wirklich soziales Netzwerk existieren würde, daß jedem Menschen so gestattet, so zu leben, wie er es gerne wollte (ohne dabei einem Dritten zu schaden)?

Die Antwort liegt teilweise auf der Hand. Zwar stellt der Geldadel und die Oligarchen für die Menschheit ein Problem dar. Aber sie sind nicht das alleinige Problem, da sie im Prinzip nur Nutznießer eines Systems sind, daß sich erst seit den Tagen der Kirchenspaltung im späten Mittelalter heraus gebildet hat.

Solche wirren Gedanken wie die Rassenfrage, oder um es noch einfacher zu formulieren: Der Endlösungsgedanke, um die Menschheit von jenen zu befreien, die die Oligarchen als Schmarotzer ansehen, wurde nicht in den Hirnen der Oligarchen geboren. Einmal ist dort, wegen des starken Inzests, sowieso eher die Frage gestellt, ob deren überforderte Gehirne überhaupt noch denkfähig sind, zum anderen ist nicht anzunehmen, daß dort wirklich eine entsprechende Geistesgröße vorhanden ist, die so einen Plan aushecken und über die Jahrhunderte in seiner Ausführung kontrollieren könnte.

Unwägbarkeiten gibt es immer. Ganz besonders bei einer Sache wie der generellen Machtfrage. Und Macht kann eigentlich nur derjenige ausüben, der diese bereits in den Händen hält. Die Gedankenwelt eines Faschisten, wie wir sie bei den aktuellen neoliberalen Oligarchen öfters antreffen, deutet eigentlich auf ein Miß-Verständnis der globalen Situation hin. Die Menschheit ist alles andere als auf dem absteigenden Ast.

Aber der Ast, auf dem die Oligarchen sitzen und meinen über das von Ihnen geschaffene und kontrollierte System zu herrschen, ist allmählich am wegbrechen. Und je tiefer die Kluft zwischen dem normalen Sterblichen und den Oligarchen wird, umso unsicherer wird deren Zukunftsaussicht. Natürlich wissen jene Oligarchen, daß die Menschheit nur als Ganzes überleben kann, dennoch wollen sie in ihrem Kontrollwahn einen Großteil ausrotten. Obwohl ihnen klar ist, daß dies so herum nicht funktionieren kann (in den beiden anderen Artikeln zu diesen Thema ist es noch genauer beschrieben).

Die Idee einer teilweisen oder fast völligen Menschheitsausrottung, die man vereinzelt in gewissen Verschwöruungstheorieforen und in einigen merkwürdig drehenden Blogs vorfindet, kann nicht auf dem Mist dieser Oligarchen gewachsen sein. Ein solches Programm würde nicht funktionieren. Es gilt hier zwar für die Oligarchen die generelle Macht weiterhin in den Händen zu halten, nur mit einer teilweisen Ausrottung der Menschheit zerstört man eher eine Machtbasis, als sie damit aufzubauen oder abzusichern. Es kann also nicht funktionieren.

Aber die Machtbestrebungen, die Macht in jedem Fall weiterhin in den, teilweise schon mit Blut befleckten, Fingern zu halten, deuten eindeutig darauf hin, daß gewisse Kreise einer selbsterklärten Elite (die zudem noch von den Glaubensmännern unserer durchgeknallten Religionen gestützt werden) absolut kein moralisches Problem mehr darin sehen würden, einen Teil der Menschheit auszurotten. Nur exemplarisch, um sicher zu stellen, daß der Rest danach so spurt, wie sie es sich denn vorstellen. [Hier sei angemerkt, daß man schon genügend Eindruck auf die Menschheit machen würde, wenn man nur 10% der Menschheit gezielt ausradieren würde. Nur scheinen sich die Oligarchen noch nicht sicher zu sein, welche 10% sie dafür opfern wollen. Immerhin geht mit diesen vielen Toten automatisch ein Machtverlust einher.] Es geht also nur um eines: Um einen stoischen Machterhalt in einem menschenfeindlichen, pragmatischen System.

Die Systemfrage

Um es also an dieser Stelle deutlich zu sagen: Kann ein System, daß durch verlogene Religionen und durch eine kränkelnde Wirtschaftskraft gestützt ist, wirklich überleben und die weitere Kontrolle über den Globus behalten?

Meine Antwort darauf lautet: Nein, kann sie nicht. Und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Das Bildungsniveau global ist noch eindeutig zu hoch, um mit einem Horrorszenario, daß man durchführt, einen entsprechenden Eindruck auf die Menschen machen zu können. Vor allem wäre ein solches Szenario auf langfristiger Basis angelegt. Damit scheiden automatisch kleinere und größere Terrorakte global aus, da immer Spuren der Verursacher zurückbleiben, die man bis zu ihrer Quelle verfolgen kann. [Siehe 9/11, wo noch sehr viele Fragen offen sind.] Gleichzeitig heißt dies aber auch, daß die Oligarchen es mit Absicht auf eine blutige Revolte anlegen, um sich dabei an deren Spitze zu stellen und mißliebige Konkurrenz auszuschalten. Das einfache Volk würde zum Erfüllungsgehilfen, käme es zu einer blutigen globalen Revolution gegen die Oligarchen selbst.

Und dies bedeutet gleichzeitig, daß die Namen und Figuren in Politik, Medien, Religion und Wirtschaft nicht die wahren Oligarchen sind, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Es sind auch nicht jene ominösen 5 großen Familien (dafür habe ich im Internet keinerlei Beleg gefunden, daß jene hinter allem stecken). Jene Oligarchen, die das System wirklich kontrollieren, müssen gleichzeitig auch die religiöse Macht aller wichtigen Weltreligionen kontrollieren und dort Instanz haben.

Auf den Aussagen der Religion (trotz Kirchenspaltung) baut unser gesamtes Wirtschaftssystem auf. Im alten Katholizismus (vor der Spaltung) war Zinsnahme nur den Juden erlaubt. Ich stelle hier nicht die Frage nach dem Warum, diese kann man sich selbst beantworten, wenn man sich ein wenig mit der europäischen Geschichte auseinander setzt. Die Juden waren deshalb bei den Katholiken nicht sonderlich hoch angesehen, weil sie etwas durften, daß dem einfachen Katholik verboten war. Also brachte es ein Papst nach der Spaltung fertig, daß er nun auch Katholiken erlaubte, Zinsen zu nehmen. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Protestanten, die schon kurz nach der Spaltung Zinsen auf verliehenes Geld eintreiben durften, sahen das zwar nicht gerne, aber es wurde als weitere Liberalisierung und Säkularisierung des Glaubens im Allgemeinen gewertet. [In der offiziellen Version.] In Wirklichkeit erlaubte es den damaligen Oligarchen endgültig ein Kontrollsystem zu etablieren, daß man so leicht nicht aushebeln konnte. Durch den Zins war es demnach sehr leicht möglich, daß einfache Volk und sogar die Bürgerschaft zu kontrollieren.  Und nicht nur diese. Die Zinsen gestatteten es dem augsburger Handelshaus Fugger drei Jahrhunderte lang den deutschen Kaiser zu bestimmen, weil die Zinsen jene Fürstnehäuser in eine klassische Abhängigkeit führten.

Wer sind die Oligarchen?

Um diese Frage beantworten zu können,  sollte man sich eher die Frage stellen, wie es einer sektierenden Religion wie dem Christentum gelang, mehrere Jahrhunderte lang in Rom zu überleben, wenn es doch eindeutig belegte Christenverfolgungen in diesem Zeitraum gab. Und warum ein eigentlich ungläubiger Kaiser letztlich zum Begründer der aktuellen Kirche mit ihrer Hierarchie wurde! [Kaiser Konstantin im Konzil zu Niccäa.]

Die Ungereimtheiten in der Menschheitsgeschichte sind Legion. Es muß ein Sinn und Zweck dahinter stecken. Und jener ist nicht die Ausrottung der Menschheit. Dies hätte man 1963 bedeutend einfacher durch einen atomaren Schlagabtausch haben können. Und selbst damals haben diejenigen, die wohl diesen Planeten beherrschen, von dieser Alternative abgesehen, da der Kollateralschaden wohl eindeutig zu weitreichend ist.

Also stellt sich hier nur eine Frage: Wer sind die Oligarchien im Hintergrund, die so augenscheinlich die Fäden ziehen. Und in deren Interesse eindeutig nicht eine komplette Ausrottung der Menschheit liegt. Einen kompletten Planeten zu versklaven funktioniert auch nur eine gewisse Zeit. Sklaven haben leider immer wieder die dumme Angewohnheit aufständig zu werden, wenn sie ihren Sklavenstatus endlich anerkennen und begreifen. Also, wer sind jene ominösen Oligarchien im Hintergrund, die unser System kontrollieren?

Der einfache Mann auf der Straße ist es eindeutig nicht. Auch nicht unsere Politiker, mögen sie auch noch so korrupt sein. Unsere Wirtschaftskapitäne, die es fertig bringen, gut laufende Betriebe mit einem Federstrich zu ruinieren? (Fall Merckle!) Jene scheiden gleichermaßen aus. Also, wer zieht im Hintergrund an welchen Fäden? Und wer ist der eigentliche Profiteur dieser Vorgänge?! Diese Fragen sollte man sich getrauen zu stellen, wenn man eine richtige Antwort haben will.

Sind es die Logen und Burschen- und Bruderschaften? Oder gar ein Teil der Kirche? Sind es die Religionen? Obwohl jene meiner Meinung nach auch nicht mehr als willfährige Erfüllungsgehilfen eines menschenfeindlichen System sind. Wer steckt also hinter allem? Um diese Frage endgültig zu beantworten, wird ein weiterer Artikel nötig sein. Spuren gibt es mehr als genug. Meist ist es jedoch ziemlich ungesund, diesen auch entsprechend zu folgen. Deshalb nur noch eines an dieser Stelle: Jene Oligarchien kennen die Menschheit gut genug, um zu wissen, daß selbst die Tötung von 10% der menschlichen Bevölkerung eine für sie entsprechende negative Folgen haben wird. Allein aus diesem Grund werden immer mehr Überwachungs- und Kontrollmechanismen in unserem derzeitigen System implementiert. Dies wird jedoch nichts nutzen. Je mehr Druck man nämlich ausübt, umso mehr rutscht einem letztlich durch die Finger.

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