Vor gar nicht allzu langer Zeit begann die Karriere eines Blogs, die eigentlich keine Karriere ist, da dieser Blog nach wie vor bei den politischen Blogs eher als Geheimtip gilt. Dieses Blog! Unsere Geschichte begann stürmisch, aber war niemals hoffnungslos. Um aber dem werten Leser aufzuzeigen, worin es in unserer Geschichte genau geht, hier nun ein kleiner Abriß der Vergangenheit.

Um den 14. bis 16. August des Jahres 2006 erblickte der spätere TROTTELBOT noch unter dem alten Label MEMOIREN EINES TROTTELS bei blogger.com das Licht der Welt. Zu Anfangs hatte das Blog herzlich wenig mit Politik zu tun, sondern eher mit Aufarbeitung einer persönlichen Geschichte. Politisch wurde es kein halbes Jahr später, als der Gründer des Blogs ins Kontakt mit DemonDeLuxe kam. Dadurch begann eine Blog-Geschichte, wie man sie nur selten findet. Gleichzeitig aber auch eine Geschichte der Mißverständnisse, des Rufmordes und der Hetze gegen die Autoren hier.

DemonDeLuxe war ein investigativer Blogger aus Wiesbaden, der sich sowohl mit Satanisten als auch mit Klerikalen angelegt hatte. Schon damals zeichnete sich ab, daß dieses Unterfangen lebensgefährlich werden könnte. Obwohl DemonDeLuxe sein möglichstes tat, um seine Person verborgen zu halten, verstarb er dann doch plötzlich im Jahr 2007. Dem damals alleinigen Autor der MEMOIREN EINES TROTTELS blieb nun nichts anderes übrig, als jene Beweise zu sichern, die sein Freund in vielen Jahren zusammen getragen hatte. Dabei wurde dann auch festgestellt, daß es zwischen einigen Themen, die das damalige Blog schon abarbeitete und diesen Recherchen Zusammenhänge gab. Zusammenhänge, die eine bestimmte Klientel in diesem Land verborgen halten wollte.

Durch weitere Recherchen und Investigationen angestiftet stieß dann der Gründer hier auf einiges, daß er sich nicht erklären konnte. Aus einfacher Recherche wurde mehr. Und die ersten Feindschaften wurden geschaffen. So verdarb es sich der Gründer sehr schnell mit einem linksfaschistischen Blogger namens „Ponyhütchen“, der gerne im Forum von „Gerhard Wisnewski“ nicht herumblödelte, sondern jeden Scheiß, der dort veröffentlicht wurde, für bare Münze nahm. Als dort dann auch noch ein Fake-Account des Blog-Gründers auftauchte, eskalierte die Angelegenheit und das gute „Ponyhütchen“ schwor dem Blog-Betreiber ewige Rache.

Inzwischen hatte das Blog schon eine beachtliche Größe erreicht. Genau 157 Artikel waren es, die damals die MEMOIREN ihr eigen nannten. Nicht gerade viel. Gegen Ende des Jahres 2007 lernte dann der Gründer „Free Willy“ kennen. Trucker und damals noch bekennendes aSPD-Mitglied. „Free Willy“ veröffentlichte selbst in einem Blog, wurde aber immer wieder privat angefeindet, weil er sich nicht an die hessische Parteidoktrin hielt. Bei dem Treffen in Pfungstadt, als der Kandidat für die Landtagswahl gekürt werden sollte, stimmten beide für Frau Ypsilanti – die „Free Willy“ kurze Zeit darauf in seinem eigenen Blog als Lügnerin enttarnte.

Als dies alles geschah, waren die MEMOIREN EINES TROTTELS bereits seit einigen Wochen offline. Nicht, weil es Probleme gegeben hätte, sondern weil kombinierter Rufmord von Seitens eines anderen Bloggers und einer rechten Hetzplattform gegen ihn betrieben wurde. Damals stieß ich als admin zu der Sache. Ich bin zwar alt, aber nicht blöde. Und da ich ein gutes technisches Händchen hatte, übernahm ich gerne die Pflege des angekratzten Egos des Gründers des TROTTELBOTs. Ironischerweise – und dies betone ich an dieser Stelle – waren es ausgerechnet meine eMails, die den Gründer dazu bewegten, wieder neu einzusteigen.

So wurde am 11. Mai 2008 erneut das Blog eröffnet, obwohl man aus den alten Memoiren kaum Material hatte retten können. Untersuchungs- und Rechercheergebnisse schon, aber nicht viele der dort vorhandenen Artikel. Als „Free Willy“ erfuhr, daß es ein neues Blog geben würde, diesmal mit einem absolutem Schwerpunkt auf Politik, war er sofort dabei. Bei einem Treffen in Hanau kam es dann zur offiziellen Redaktionsgründung. (Jene Gründung fand eigentlich am 13. Mai statt, mit Verspätung, weil alle Mitarbeiter vorher keine Zeit hatten.)

„Free Willy“ betrieb noch einige Zeit sein eigenes Blog weiter, nur um dann später vollständig als Autor sich hier zu etablieren. Durch Glück konnten die alten Artikel seines eigenen Blogs gerettet werden, aber erst über ein Jahr später in die bestehende Datenbank eingepflegt werden. Gleichzeitig zeigte sich, daß dieses Team gut zusammen arbeiten konnte, da es immer mindestens einen gab, der am recherchieren war, während die beiden anderen schrieben. „Free Willy“ übernahm selbst das Rechercheressort und bringt meist Informationen bei, von denen wir nicht einmal wußten, daß sie existieren.

Bei unserem zweiten Treffen in Marburg trafen wir Diotima. Obwohl sie auch aus Hanau stammte, trieb sie sich öfter in Marburg herum. Ihre Interessen befeuerten das Blog mit neuen, zusätzlichen Ideen. Nachdem wir sie ins Team aufgenommen hatten, begann die richtige Schwerstarbeit. Noch immer stand der Gründer unter Beschuß von Seitens einer Hetzseite, die mit ihrem dummen Gebrabbel sich mehr schadete als ihm. Als dann schließlich auch noch der ihn schon ewig nervende Internettroll sich dort endgültig verplauderte und seinen guten Ruf wieder herstellte, kam die große Zeit für das Blog.

In den nachfolgenden Jahren war dieses Blog sowohl BEGRÜNDER, als auch MITGLIED von Blogger-Netzwerken. Dummerweise gerieten wir als Redaktion meist an die Falschen. Zweimal fielen wir auf Querfrontler herein, die die Blogger-Gemeinschaft für ihre Zwecke mißbrauchen wollten. Da aber DER TROTTELBOT einen bestimmten Qualitätsanspruch hat, wurde daraus nichts. Zweimal stieg DER TROTTELBOT im nachfolgenden Jahr aus den Netzwerken aus. Als dann auch noch üble Nachrede von Seitens eines befreundeten Bloggers nachgewiesen werden konnte, war es ganz aus!

Anstatt jedoch das Blog endlich stillzulegen, geschah 2009 etwas Besonderes: Die Redaktion einigte sich darauf, daß wir uns nicht mehr provozieren lassen. Egal, ob es nun ein überschlauer Internettroll ist, der herumblödelt, oder wirklich absolut faschistische Braunärsche, die meinen, den guten Ruf dieses Blogs irgendwie beschädigen zu können. Das Gegenteil war überraschend der Fall. Nachdem wir uns wieder einmal für einen Rufmordversuch bedankt hatten, hörte der offene braune Widerstand gegen den TROTTELBOT auf. Inzwischen war klar, daß wir investigativ tätig waren und wir aus allen Lagern Zuträger besitzen. (Ein Umstand, auf den die Redaktion bis heute Stolz ist. Da wir jedoch die Angewohnheit haben, alle Informationen mindestens von zwei unabhängigen Quellen außer der genannten Gegenzuprüfen, verzögerte sich von da an das thematische Veröffentlichen von Artikeln. Unsere Zuträger sind jedoch immer wieder eine Quell der Überraschung.)

Mit der neuen Blog-Politik überraschten wir Freund und Feind. Vornehmlich eher die Freunde, denen bisher bekannt gewesen war, daß wir beinahe jede Provokation annahmen. Ab jetzt jedoch nicht mehr. Das Blog festigte sich und verbesserte seinen Ruf. Seit dem letzten Geburtstag existiert nun auch eine FaceBook-Gruppe, in die man nur eingeladen werden kann. Der Gründer entscheidet dann, ob die Person aufgenommen wird. Dort hat sich inzwischen ein fester Leserstamm versammelt, der auch schon mal nachfragt, sollte ein Detail aus einem Artikel nicht ganz so hervor gehen, wie wir es gerne hätten.

Und nun, im Jahr 2011, steht das Blog DER TROTTELBOT vor dem 1K-Jubiläum. Mit dem ersten Kilo an Artikeln hat sich dieses Blog in die Herzen der User geschrieben. Bei vielen hundert Abonennten (was am Anfang nicht abzusehen gewesen war), die zum Teil auch Ausdrucker sind und so unsere Inhalte immer weiter verbreiten, und vielen treuen Kommentatoren (obwohl die alte Regel gilt: Ein Artikel ist stellenweise falsch, wenn er viel Kommentare erhält), die uns auf faktische Fehler hinweisen, die wir dann auch korrigieren, wenn wir die Beweisführung dementsprechend nachvollziehen können, ist aus dem kleinen TROTTELBOT ein großes Blog geworden.

Dieses Blog liegt und allen am Herzen. Wir haben alle etwas aus der Geschichte mit DemonDeLuxe gelernt. Ihm gilt unsere Arbeit bis heute. Er war ein toller virtueller Freund, der auf vieles hinwies, daß man leicht hätte übersehen können. Mit unserem großen Themenspektrum versuchen wir auch gleichzeitig zu versuchen, als Zeitung zu erscheinen, als die die MEMOIREN EINES TROTTELS ursprünglich einmal angetreten sind. Dieses Blog hat Geschichte und Charakter. Und es wird, wenn uns unsere Fans weiterhin treu bleiben, auch irgendwann einmal die 2K-Grenze überschreiten.

Hinter den Machern liegen Jahre der Entbehrung, des Streßes und des Terrors. Dennoch war keiner von uns bereit, auch nur einen Schritt zurückzuweichen. Dieses Blog ist ein Zeichen für den Kampf, den wir bereit sind zu führen. Auch außerhalb des Internets, sollten wir dazu gezwungen sein. Doch Menschen im INet zu informieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, unsere Aussagen durch eigene Recherche nachzuprüfen, bedeutet uns mehr, als jeglicher Orden oder sonstige öffentliche Ehrung. Wir schreiben hier nicht für uns, sondern für unsere Leser da draussen. Für all diejenigen, die sehr viel Unrecht erfahren haben und endlich einmal auf eine Plattform hoffen, die für sie zum Sprachrohr werden kann. Deshalb sind wir da, deshalb existieren wir. Auch wenn es viel Arbeit ist. Doch dieses Blog ist mehr als nur ein kleines Kind, daß wir hegen und pflegen. Es ist ein Teil eures und unser Lebens!

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